Infrastruktur Leitungsnetz

Trinkwasserversorgungsnetze sind komplexe Gebilde. Sämtliche Bestandteile, zu denen nebst Leitungen auch Pumpwerke, Aufbereitungsanlagen und Reservoire gehören, stehen in starker wechselseitiger Abhängigkeit. Wird ein Element baulich verändert, hat dies Auswirkungen auf andere Elemente oder ein ganzes Versorgungsgebiet. Den Status Quo einer gegebenen Infrastruktur zu erhalten ist eine Sache. Weitaus schwieriger gestaltet sich die Aufgabe, wenn eine historisch gewachsene Struktur - im Hinblick auf künftige Bedürfnisse - grundlegend verändert werden soll. Dies kann bei einer kleinen Gemeinde im ländlichen Raum ebenso anspruchsvolle Fragen aufwerfen wie bei einer städtischen Agglomeration mit stark ausgebautem Verteilnetz. Für die Praxis bedeutet dies, dass zuerst umfangreiche Überlegungen auf verschiedenen Stufen gemacht werden müssen, bevor wichtige Entscheide über Erneuerungsvorhaben gefällt und konkrete Bauprojekte ausgearbeitet werden können.

Zielsetzung

Das diesjährige Tagungsthema dürfte für verschiedenste Akteure im Trinkwasserbereich von Interesse sein. Betreibern von Versorgungen, politischen Entscheidungsträgern und Aufsichtsbehörden wie auch Planern, Ingenieuren, Bauleitern und Industrievertretern wird aufgezeigt, mit welchen Herausforderungen die Erhaltung und die Weiterentwicklung von Trinkwassernetzen verbunden sind. Im Spannungsfeld zwischen übergeordneter Strukturoptimierung und ganz praktischem Leitungsbau werden wertvolle Hinweise gegeben, die mithelfen, im konkreten Fall bessere Entscheidungen zu treffen.

Datum
21.11.2019
Anmeldeschluss
15.11.2019
Ort
Vaduzer Saal, Vaduz (FL)
Anmeldung
Anbieter
LIPartner AG Recht | Bau | Wasser
Ragazerstrasse 29
7320 Sargans
Tel: 081 710 41 20