Die 19. Landmanagement-Tagung findet am 21. Januar 2026 statt. Veranstaltungsort ist wiederum das Audimax (HG F 30) der ETH Zürich.
Die Alpwirtschaft steht unter zunehmendem Druck. Der Klimawandel macht sich mit Trockenperioden, häufigeren Unwettern und wachsenden Naturgefahren besonders in den Bergen bemerkbar. Der Mangel an qualifiziertem Personal setzt die Alpwirtschaft zusätzlich unter Druck.
Ein zentrales Thema für die Alpbewirtschaftung sind die Infrastrukturen: Ihre Erstellung und der Unterhalt im alpinen Raum sind kostenintensiv. Umso mehr sind funktionale, ressourcenschonende Lösungen gefragt – idealerweise mit Mehrwert für andere Nutzergruppen. Besonders auf abgelegenen Alpen stellen Erschliessung, Wasser- und Energieversorgung eine Herausforderung dar.
Um auf die Bedeutung und die Herausforderungen von Weide- und Alpwirtschaft aufmerksam zu machen, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Weidelandschaften erklärt. Auch die Landmanagement-Tagung widmet sich in diesem Jahr diesem Thema.
Programm:
- Wandel der Berglandschaft > Adrienne Grêt-Regamey; ETH IRL-PLUS
- Alpwirtschaft al immaterielles Kulturerbe? Ein paar historische Argumente > Rahel Wunderli; Uni Bern
- Personal, Pflanzen, Politik: Stellschrauben für eine zukunftsfähige Schweizer Alpwirtschaft > Maximilian Meyer; Agroscope
- Treue Fachkräfte gesucht - wie die Alpwirtschaft ihr Personal halten kann > Sandra Contzen; BFH-HAFL
- Herdenschutz in der Alpwirtschaft > Daniel Mettler; Agridea
- Die digitalisierte Alp - Unterstützung durch Tracking und Ortung > Stefan Gfeller; BFH-HAFL
- Eine sichere Wasserversorgung trotz Trockenheit > Eric Mosimann; Montanum Sàrl
- Leicht gebaut, stark verbunden - Alperschliessung neu gedacht > Lukas Schatzmann; Garaventa
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